2013/08/29

Inspiration: Dinos vergolden

Heute gibt es eine schnell umzusetzende Dekorationsidee von mir, für die es nur wenig Material benötigt. 

In vielen verstaubten Kisten lagern noch Spielfiguren aus der Kindheit - in meinem Fall Dinosaurier. Viel zu schade zum Wegwerfen! Aber in den Kisten belassen? Das ist doch kein angemessener Ort für die Lieblinge von damals!
Darum habe ich die fast vergessenen Figuren mit Goldlack veredelt und sie somit zu einer neuen Spezies gemacht: den Deko-Dinos. Sie sind sehr pflegeleicht und passen sich neuen Lebensräumen unkompliziert an, ja werten diese durch ihre Ausstrahlung sogar auf. 

Macht euch am besten selbst ein Bild:


Ich erfreue mich nun wieder tagtäglich an den vergoldeten Kreaturen und träume von anderen glänzenden Deko-Tieren...Pferde, Elefanten, Katzen...ach, am besten gleich ein ganzer Zoo! 

Wer das DIY gerne etwas ausführlicher betrachten möchte, der kann hier vorbei schauen, denn in diesem Monat habe ich zum ersten (und hoffentlich nicht letzten) Mal einen Gastbeitrag für einen fantastischen Blog schreiben dürfen. Schaut euch auch die anderen Beiträge an - es lohnt sich!

Vielleicht konnte ich ja den ein oder anderen von euch zu ähnlichem Recycling inspirieren und somit noch mehr Plastikfiguren von ihrem tristen Dasein im Karton befreien.

Auf die goldenen Zeiten!

Miss Xita

2013/08/27

Birnen-Gelee mit Vanille

3/4 l Birnen-Direktsaft mit dem Saft von 2 Zitronen und 500 g Gelierzucker (2:1) gut vermischen, das Mark einer Vanilleschote dazu geben und alles in einem großen Topf aufkochen. Unter ständigem Rühren noch eine Minute sprudelnd weiter kochen. Ich mache zur Sicherheit immer noch einmal die Gelierprobe, um sicherzugehen, dass der Gelee fest genug wird.
Dann in die vorbereiteten Gläser füllen und sofort verschließen. Ich stelle die Gläser immer für ca. 5 Minute auf den Kopf und drehe sie erst dann wieder richtig. So sind die Deckel fest gezogen und etwaige Bakterien im Deckel werden bekämpft, um die Haltbarkeit zu gewährleisten.



Schön dekoriert eignet sich der Gelee auch wunderbar als kleines Mitbringsel und kommt immer wieder gut an!
Wer gerne noch das gewisse Etwas zufügen möchte, der kann es einmal mit etwas Kardamom versuchen, der der Mischung vor dem Aufkochen zugegeben wird. Wenn ihr noch andere tolle Ideen habt, freue ich mich über Rückmeldungen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Miss Xita

2013/08/25

Rezension: Er ist wieder da

Autor: Timur Vermes
Preis: 19,33 € für 400 Seiten
Kaufmotivation: Kreatives Cover, Neugierde weckender Klappentext


Ein Buch, das die Frage provoziert, ob man mit Hitler lachen darf. Ein Buch, das die Meinungen auseinander gehen lässt. Ein Buch, das es mir verdammt schwer macht, eine aussagekräftige Rezension zu schreiben...


Der Inhalt:

2011 - es ist ein ganz gewöhnlich Sommertag in der deutschen Hauptstadt, bis auf einem unbebauten Grundstück mitten in Berlin Adolf Hitler erneut zum Leben erwacht. Irritiert von den modernen Begebenheiten, die er vorfindet, meistert er seinen Alltag in der trendigen und schnelllebigen Stadt mit viel Unverständnis, Scharfsinn und Unterstützung und schafft letztendlich den Durchbruch als Comedystar im Fernsehen. Auf dem Weg begegnet er einem zuvorkommenden Kioskbesitzer, einigen  kreativen Köpfen der Medienbranche, zahlreichen Politikvorsitzenden, diversen sozialen Plattformen der Neuzeit und dem Streben nach Erfolg und Ruhm.

Der Schreibstil:

Die Geschichte wird in der Ich-Form erzählt und vermittelt dem Leser so den Eindruck, immer an der Seite des neuauferstandenen Hitlers zu sein. Timur Vermes ist es erschreckend gut gelungen, die Figur des Adolf Hitler real wirken zu lassen und dies sowohl durch gute Recherchearbeit zu dem Leben seiner Hauptfigur als auch durch die konsequente Gedanken(re)konstruktion sowie die prägnante Kommunikationsart des Führers.

Fazit:

Ich kann vorweg nehmen, dass ich Hitlerwitze nicht witzig finde. Ich halte nichts von der "ewigen Schuld" der Deutschen, aber noch weniger halte ich davon, die Bedeutung von Geschehenem durch platten Humor schmälern zu wollen. Dementsprechend habe ich das Buch mit zurückhaltender Neugierde zur Hand genommen und erwartet, dass ich es nach kurzer Zeit wegen Pietätlosigkeit abbrechen würde. Aber nichts da - von der ersten Seite an gefesselt und bestens unterhalten, fiel es mir schwer, meine Lektüre zumindest für die menschlichsten Bedürfnisse zu unterbrechen. Wider meiner Erwartung konnte ich mit der Hauptfigur (und es fällt mir sogar hier schwer zuzugeben) lachen und fühlte (darf man es überhaupt zugeben?!) mich in seiner literarischen Gegenwart nicht unwohl.
Hierbei habe ich seine Person eher als Platzhalter für eine beliebige Persönlichkeit gesehen, die sich in der heutigen Zeit, die dominiert von Internetforen, schnellem Ruhm, dem Drang nach Individualität und Erfolg ist, ihren Weg bahnt. Insbesondere im "hippen" Berlin, in dem Einzigartigkeit ein hoch erklärtes Ziel ist, braucht es ein hohes Maß an Skurrilität, um aufzufallen. So ist es nicht weit her geholt, dass Adolf schnell seine Anhänger findet. So wird dem Leser nahe gebracht, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, ob auch (oder insbesondere) in der heutigen Zeit die Machtergreifung eines Demagogen gelingen könnte und inwieweit das eigene Verhalten dies ermöglicht.
Für mich ein gelungener Roman, der gesellschaftskritische Anteile mit viel Witz präsentiert und deutlich macht, dass man alles so versteht und auslegt, wie man es selbst braucht. 

Am besten selbst  lesen und eigene Meinung bilden.
Miss Xita

2013/08/11

Wochenbilanz - 32. KW


Gesehen  Nachrichten  Gelesen  Dunkle Kammern  Gehört  Moulin Rouge Soundtrack, Tori Amos  Getan  Urlaubsfotos sortiert, neue Rezepte ausprobiert, Fahrrad gefahren  Gegessen  vegane Quiche, Aprikosenknödel mit Vanillesauce, Couscoussalat  Getrunken  Sekt, Saftschorle, Milchkaffee, Chai Latte  Gedacht nach den langen Ferien ist es jetzt auch schön, wieder in den Alltag zu finden  Gefreut  dass der Sommer noch immer anhält  Geärgert  warum bin ich nur so schrecklich müde?!  Gewünscht  mehr Bücher - ich brauche Nachschub! (Amazon wird es schon richten...)  Gekauft  Bücher (Flohmarkt und Amazon), Büromaterial, ein neues potentielles Lieblingstop  Geklickt  Buchrezenssionen
























Ich verabschiede mich für heute mit ein paar Sommerimpressionen...

Miss Xita



2013/07/16

Veganes Matcha-Eis

Was wäre der Sommer ohne Eis? Doch sicherlich nur halb so schön. Wenn überhaupt. Gepaart mit meinem Empfinden, dass selbst gemachte Dinge am Schönsten und Besten und Leckersten sind, ergibt sich eine absolute Jackpot-Situation für selbstgemachtes Eis.

Hierfür habe ich ein wenig experimentiert und mich schließlich gewagt, folgendes Zutaten zu einem Matcha-Eis (oder Grüntee-Eis) zu verarbeiten:

zuallererst ca. 100 ml Wasser kochen. Dann 300 ml Kokossahne leicht aufschlagen und unter 300 g Sojajoghurt rühren. Nach Geschmack kann mit etwas Stevia oder Agavendicksaft gesüßt werden. Wenn das gekochte Wasser auf ca. 60° C runter gekühlt ist, mit ungefähr 1 TL Matcha (je nach gewünschtem Geschmack und Farbintensität auch mehr oder weniger) verquirlen und den Tee in die Joghurt-Sahne-Mischung geben. Zum Aufpeppen ist die Zugabe von etwas frisch gepresstem Zitronensaft oder Ingwer möglich und von mir als gut befunden worden. Alles gut verrühren.
Anschließend die Masse in geeignete Förmchen füllen und in den Tiefkühler stellen. Nach guten drei Stunden ist es bereits möglich, sich das Eis auf der Zunge zergehen zu lassen.






























Wer es nicht probiert, ist selber schuld! Ich werde in nächster Zeit sicherlich noch die ein oder andere Eiskreation ausprobieren und bei gutem Gelingen, bekommt ihr das Resultat natürlich zu sehen. Bis dahin: gutes Schlecken!

Miss Xita


2013/07/14

Wochenbilanz - 28. KW

Gesehen  Nachrichten, Eine backt, Kalkofes Mattscheibe rekalked  Gelesen  Der Turm (Uwe Tellkamp), Therapiestation  Gehört  Cardigans, Darwin Deez  Getan  genäht, über Märkte spaziert, Cupcakes gebacken  Gegessen  viel Salat, vegane Zimtschnecke, Gurkensalat, vegane Brotaufstriche (selbstgemacht)  Getrunken  Wasser mit Zitrone, Cappuccino, Kirschbowle  Gedacht es gibt zu viele DIYs, um sie alle umzusetzen ;o)  Gefreut  am Wochenende endlich wieder gute Freunde getroffen, die leider viel zu weit weg wohnen  Geärgert  über zu viele Glasscherben auf Berlins Fahrradwegen  Gewünscht  Distanzen schneller und günstiger zurücklegen zu können  Gekauft  Stoffe, Blumentöpfe, Goldlack für ein folgendes DIY  Geklickt  viele Blogs, Rezeptdatenbanken

Hat mich diese Woche (zu?) häufig beglückt: die vegane Zimtschnecke.

Und auf geht's in eine neue Woche!

Miss Xita

2013/07/12

Veganes Bananenbrot

Aktuell genieße ich so oft wie möglich die veganen Zimtschnecken von Goodies, die geschmacklich immer wieder ein Highlight sind. Aber auch ansonsten überkommt mich zur Zeit häufig die Lust auf frisches Backwerk und das natürlich nach Möglichkeit vegan. Ein weiteres Schmankerl, das ich neulich in der Goodies-Gebäckauslage entdeckt habe, ist Bananenbrot, das, wie ich nach einigen Recherchen im Internet feststellte, ein sehr verbreitetes und beliebtes Backwerk unter Veganern ist.

Höchste Zeit, mein eigenes Bananenbrot zu backen und mir auf der Zunge zergehen zu lassen. Ich habe mir diverse Rezepte aus dem Internet zusammen gesucht und mir dann ein Rezept zusammengestellt, das zu meinen Bedürfnissen passt. So wollte ich beispielsweise keinen Zucker verarbeiten. So habe ich es gemacht:

Während wir den Teig zusammen mischen, kann der Ofen schon einmal auf 180° C Ober-/Unterhitze vorgeheizt werden.
Zuerst 200 g Dinkel-Vollkornmehl mit 80 g Haferflocken, 2 TL Backpulver, 1 TL Natron, 80 g Kokosraspeln  und 1 Prise Salz vermischen. 3 EL neutrales Öl sowie 100 ml Sojamilch zugeben. Zuletzt noch 4 reife Bananen zerdrücken und zur Mischung geben. Alles gut verrühren und in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen. Die Form in den Ofen schieben und dann müsst ihr euch ca. 45 Minuten gedulden, bis das Bananenbrot fertig ist.




Das Bananenbrot passt eigentlich (fast) zu jeder Tageszeit und kann gut zum Frühstück oder auch zum Nachmittagskaffee gegessen werden. Auch gegen akut auftretende Gelüste nach Süßem kann es super eingesetzt werden! Und jetzt, da es in meiner Küche schon so herrlich nach dem frisch Gebackenen duftet, werde ich mich auch sogleich darüber her machen!

Viel Freude beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Miss Xita