Posts mit dem Label vegan werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label vegan werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

2015/01/30

Veganes Mousse au chocolat

Heute gibt es ein kulinarisches Schmankerl für euch, das immer wieder für Begeisterung sorgt und umso mehr, als dass bei dem gigantischen Geschmack für viele Esser kaum zu glauben ist, dass es rein vegan ist.
Ich spreche von einem ebenso simplen wie geschmacklich überzeugenden Rezept für Mousse au chocolat.
Es ist fast unverschämt, von einem Rezept zu sprechen, denn eigentlich benötigt es genau zwei Zutaten. Aber manchmal ist ja bekanntermaßen weniger mehr...

Für das Grundrezept benötigt ihr 400 g Seidentofu, den ihr mit 200 g geschmolzener Schokolade vermixt (wichtig ist, dass ein bisschen Luft in die Masse gelangt, also seid nicht zu geizig mit der Mixer-Zeit). In die gewünschten Behälter umfüllen, kalt stellen und genießen! Ihr werdet sehen, dass Ergebnis überzeugt den Gaumen und das sowohl geschmacklich als auch was die Konsistenz angeht! Noch dazu hat Seidentofu natürlich deutlich weniger Kalorien als die herkömmliche Variante des Dessertklassikers (Ei, Sahne, ...), also noch ein Pluspunkt für dieses Rezept!

Besonders intensiv wird der Geschmack mit Zartbitterschokolade, aber auch Reismilchschokolade (à la Vollmilchschoki) eignet sich prima!

Natürlich könnt ihr zudem nach eigenem Gusto noch etwas experimentieren und Aromen, Gewürze, Nüsse oder was auch immer euch sonst in den Sinn kommt, zufügen.

Damit das Dessert auch optisch (noch) mehr her macht, rühre ich gerne zwei separate Schokoladen-Tofu-Mischungen an und zwar eine helle und eine dunkle, die man (mit kurzer zwischenzeitlicher Kühlung) prima schichten kann. In ein Glas gefüllt und mit etwas Obst (z.B. Physalis) garniert, kann das ganze dann zum Beispiel so aussehen:




Was freue ich mich, dass ich mich heute Abend noch darüber her machen kann...

Der kleine Tipp am Rande: 
wenn ich bei einer Freundin zum Essen eingeladen bin und das Mousse au chocolat als Dessert mitbringe, dann fülle ich einzelne Portionen in Einmachgläser ab - das ist gut zu transportieren und sieht noch dazu schick aus.

Ich hoffe, ihr probiert das Rezept aus, seid ebenso begeistert wie ich und lasst mir vielleicht noch weitere Anregungen, wie man die Mousse-Masse verfeinern kann, da :o)

Miss Xita


2013/09/22

Avocado-Schoko-Pudding

Kaum macht der Herbst sich in unseren Breitengraden breit, bekomme ich wieder gehäuft Besuch von einem alten Bekannten - dem Schokoheißhunger! Nur selten habe ich Schokolade im Haus und suche schon länger nach einer simplen Möglichkeit, einen schnellen schokoladigen Snack herzustellen, der meine Gelüste befriedigt.
Einige Male bin ich bei meiner Suche auf Rezepte gestoßen, nach denen Schokoladenpudding auf Basis von Avocado gemacht wird. Klingt erstmal interessant, aber ob das schmecken kann?!
Ich mag Avocado (mittlerweile) sehr gerne als Brotbelag, verarbeitet zu Guacamole oder in Pastagerichten, aber süß? Puh, das kostet mich doch etwas Überwindung...

Aber wer nicht wagt, der kann ja auch - glaubt man einer alten Volksweisheit - nicht gewinnen, also wage ich den Versuch und gebe dem Avocado-Pudding eine Chance. 

Also habe ich eine reife Avocado zusammen mit 3-4 EL ungesüßtem Kakaopulver, 2 EL Agavendicksaft und etwas 4 EL Hafermilch püriert. Fertig ist der Pudding, sobald keine Stückchen mehr in der Masse zu finden sind. Garniert habe ich dann noch mit je 2 Himbeeren und für das Foto kam auch noch Puderzucker drüber. Dabei ist folgendes heraus gekommen:


Ist doch ganz ansehnlich, oder? Und ich versichere, dass es auch geschmacklich überzeugen kann, wenn man es schafft, nicht ständig an die Avocado zu denken ;o) Immerhin schafft sie es, dem Möchtegern-Pudding eine cremige Konsistenz zu verleihen und sich ansonsten dezent im Hintergrund zu halten. 
Nächstes Mal würde ich evtl. noch etwas gemahlene Vanille unterrühren und vielleicht versuche ich den Pudding auch einmal mit Mandelmilch oder extra Schokostückchen. Der Fantasie sind wie so oft keine Grenzen gesetzt...

Mhm, ich freue mich auf die Testreihe! Wer traut sich noch?

Miss Xita

2013/08/27

Birnen-Gelee mit Vanille

3/4 l Birnen-Direktsaft mit dem Saft von 2 Zitronen und 500 g Gelierzucker (2:1) gut vermischen, das Mark einer Vanilleschote dazu geben und alles in einem großen Topf aufkochen. Unter ständigem Rühren noch eine Minute sprudelnd weiter kochen. Ich mache zur Sicherheit immer noch einmal die Gelierprobe, um sicherzugehen, dass der Gelee fest genug wird.
Dann in die vorbereiteten Gläser füllen und sofort verschließen. Ich stelle die Gläser immer für ca. 5 Minute auf den Kopf und drehe sie erst dann wieder richtig. So sind die Deckel fest gezogen und etwaige Bakterien im Deckel werden bekämpft, um die Haltbarkeit zu gewährleisten.



Schön dekoriert eignet sich der Gelee auch wunderbar als kleines Mitbringsel und kommt immer wieder gut an!
Wer gerne noch das gewisse Etwas zufügen möchte, der kann es einmal mit etwas Kardamom versuchen, der der Mischung vor dem Aufkochen zugegeben wird. Wenn ihr noch andere tolle Ideen habt, freue ich mich über Rückmeldungen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Miss Xita

2013/07/16

Veganes Matcha-Eis

Was wäre der Sommer ohne Eis? Doch sicherlich nur halb so schön. Wenn überhaupt. Gepaart mit meinem Empfinden, dass selbst gemachte Dinge am Schönsten und Besten und Leckersten sind, ergibt sich eine absolute Jackpot-Situation für selbstgemachtes Eis.

Hierfür habe ich ein wenig experimentiert und mich schließlich gewagt, folgendes Zutaten zu einem Matcha-Eis (oder Grüntee-Eis) zu verarbeiten:

zuallererst ca. 100 ml Wasser kochen. Dann 300 ml Kokossahne leicht aufschlagen und unter 300 g Sojajoghurt rühren. Nach Geschmack kann mit etwas Stevia oder Agavendicksaft gesüßt werden. Wenn das gekochte Wasser auf ca. 60° C runter gekühlt ist, mit ungefähr 1 TL Matcha (je nach gewünschtem Geschmack und Farbintensität auch mehr oder weniger) verquirlen und den Tee in die Joghurt-Sahne-Mischung geben. Zum Aufpeppen ist die Zugabe von etwas frisch gepresstem Zitronensaft oder Ingwer möglich und von mir als gut befunden worden. Alles gut verrühren.
Anschließend die Masse in geeignete Förmchen füllen und in den Tiefkühler stellen. Nach guten drei Stunden ist es bereits möglich, sich das Eis auf der Zunge zergehen zu lassen.






























Wer es nicht probiert, ist selber schuld! Ich werde in nächster Zeit sicherlich noch die ein oder andere Eiskreation ausprobieren und bei gutem Gelingen, bekommt ihr das Resultat natürlich zu sehen. Bis dahin: gutes Schlecken!

Miss Xita


2013/07/12

Veganes Bananenbrot

Aktuell genieße ich so oft wie möglich die veganen Zimtschnecken von Goodies, die geschmacklich immer wieder ein Highlight sind. Aber auch ansonsten überkommt mich zur Zeit häufig die Lust auf frisches Backwerk und das natürlich nach Möglichkeit vegan. Ein weiteres Schmankerl, das ich neulich in der Goodies-Gebäckauslage entdeckt habe, ist Bananenbrot, das, wie ich nach einigen Recherchen im Internet feststellte, ein sehr verbreitetes und beliebtes Backwerk unter Veganern ist.

Höchste Zeit, mein eigenes Bananenbrot zu backen und mir auf der Zunge zergehen zu lassen. Ich habe mir diverse Rezepte aus dem Internet zusammen gesucht und mir dann ein Rezept zusammengestellt, das zu meinen Bedürfnissen passt. So wollte ich beispielsweise keinen Zucker verarbeiten. So habe ich es gemacht:

Während wir den Teig zusammen mischen, kann der Ofen schon einmal auf 180° C Ober-/Unterhitze vorgeheizt werden.
Zuerst 200 g Dinkel-Vollkornmehl mit 80 g Haferflocken, 2 TL Backpulver, 1 TL Natron, 80 g Kokosraspeln  und 1 Prise Salz vermischen. 3 EL neutrales Öl sowie 100 ml Sojamilch zugeben. Zuletzt noch 4 reife Bananen zerdrücken und zur Mischung geben. Alles gut verrühren und in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen. Die Form in den Ofen schieben und dann müsst ihr euch ca. 45 Minuten gedulden, bis das Bananenbrot fertig ist.




Das Bananenbrot passt eigentlich (fast) zu jeder Tageszeit und kann gut zum Frühstück oder auch zum Nachmittagskaffee gegessen werden. Auch gegen akut auftretende Gelüste nach Süßem kann es super eingesetzt werden! Und jetzt, da es in meiner Küche schon so herrlich nach dem frisch Gebackenen duftet, werde ich mich auch sogleich darüber her machen!

Viel Freude beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Miss Xita

2013/02/18

Bildschön

Für mich startet diese Woche verspätet erst morgen, denn seit geraumer Zeit (bis einschließlich heute) bin ich schon krank geschrieben. Das ist einer unglücklichen Begegnung meiner Hand mit kochendem Wasser geschuldet - nicht nachahmenswert! Aber nach Krankenhausaufenthalt, Kunsthaut-Transplantation und etlichen Arztbesuchen ist die Behandlung nun erstmal abgeschlossen und ich habe zu guter Letzt einen Kompressionshandschuh bekommen, der jetzt auf lange Sicht mein ständiger Begleiter sein wird, um einer hässlichen Narbenbildung entgegen zu wirken.

Ich bin froh, dass alles doch recht gut und schnell verheilt und freue mich, morgen endlich wieder ins Alltagsleben eintauchen zu können. Mit arbeiten, Haushalt und hoffentlich auch wieder etwas Sport. Schon erschreckend, wie im wahrsten Sinne gehandicapt man mit nur einer Hand ist...
Aber das Schlimmste ist ja jetzt überstanden! Und ich bilde mir ganz fest ein, dass die rasche Genesung auch damit zusammen hängt, dass ich ansonsten körperlich fit und gesund bin - kein Kunststück, wenn gesunde Ernährung so lecker ist, wie es VFF immer wieder unter Beweis stellt!

Auch von der Tatsache, dass die Mahlzeiten - auch wenn sie nicht von einem Profikoch zubereitet und angerichtet werden - so hübsch anzuschauen sind, begeistert mich immer wieder! Denn bei mir isst das Auge auf alle Fälle mit!

Kürbis-Paprika-Gemüse mit Kokos-Tofu-Sticks

Auch das Kochen geht ohne dicken Verband wieder wesentlich besser und so hoffe ich, euch in nächster Zeit noch an einigen Schmankerln - die sowohl geschmacklich als auch visuell überzeugen können - teilhaben lassen zu können. Manches Essen ist einfach zu schön, um kein Bild zu machen.

Miss Xita

2013/02/12

Challenge reloaded

Meine Challenge ist jetzt schon eine ganze Weile her, hat mich aber nicht los gelassen und dazu geführt, dass ich mich nach wie vor fast ausschließlich vegan ernähre. Einige Rezepte aus dem Buch begleiten mich seither regelmäßig und sind mir immer wieder ein Hochgenuss.
Allerdings gibt es doch tatsächlich noch Rezepte, die ich bisher nicht ausprobiert habe - ist denn das die Möglichkeit?!

In Vorbereitung auf meinen Urlaub Mitte März feile ich derzeit noch etwas an der Bikinifigur und habe beschlossen, hierzu die Challenge zu wiederholen - die Challenge reloaded sozusagen. Allerdings in abgemilderter Form, die der Tatsache geschuldet ist, dass ich aufgrund meines Unfalls vor knapp 2 Wochen noch keinen Sport machen kann und darf.
Und da ich nicht mit dem Gefühl leben möchte, mir unsagbare Genüsse entgehen zu lassen, habe ich mir fest vorgenommen, den bisher vernachlässigten Rezepten mehr Beachtung zu schenken. Gesagt, getan.

Zucchini-Bandnudeln mit Spinat-Mandel-Creme
Dank dieser Leckerei, aber auch ansonsten, ist der Wiedereinstieg nicht schwer gefallen. Und immerhin ist mit heute schon wieder der zweite Tag gemeistert. Auf ein Neues!

Miss Xita

2013/02/10

Vegane Ingwerkekse

Ausprobiert und für gut befunden habe ich folgendes Rezept für vegane Kekse mit Ingwer. Sie sind schnell zubereitet und benötigen nur wenige Zutaten - so können sie auch bei akuten Süßigkeiten-Gelüsten Abhilfe schaffen.

Hierfür nehmt ihr 220 g weiche Margarine und schlagt diese mit 140 g braunem Zucker und ca. 2 TL Ingwerpulver schaumig. Nach und nach rührt ihr 300-320 g Mehl (ich nehme generell Dinkelvollkornmehl) und 1 Päckchen Backpulver unter.
Wenn alles gut vermischt ist, formt ihr aus dem entstandenen Teig etwa walnußgroße Kugeln, die ihr auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech platziert. Jetzt könnt ihr sie mit Hilfe einer Gabel kreuzweise platt drücken und anschließend bei ca. 200 Grad für 10-12 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.



Als kleines Schmankerl könnte ich mir vorstellen, dass auch frischer Ingwer sich sehr gut im Keksteig macht. Alternativ wäre sicherlich auch gehackter kandierter Ingwer eine tolle Ergänzung! Wenn ihr es ausprobiert, lasst mich doch wissen, ob ich mit meiner Vermutung richtig liege.

Fertig gebacken? Dann fehlt nur noch ein (schwarzer) Tee zur stilechten Ingwerkeks-Auszeit! Nomnom...

Miss Xita

2013/01/24

Rezension: Skinny Bitch

<a href="http://www.bloglovin.com/blog/4661759/?claim=z5j3qy8x8zk">Follow my blog with Bloglovin</a>

Jetzt geht es Schlag auf Schlag und ich präsentiere euch direkt wieder eine Buchvorstellung...nächstes Mal gibt es auch wieder mal was zu einem anderen Thema.

Autorin: Rory Freedman / Kim Barnouin / Übersetzung von: Christiane Burkjardt
Preis: 7,95 € für 272 Seiten
Kaufmotivation: Provokanter Titel; interessantes Thema: vegane Ernährung


Genre:

Bei Skinny Bitch handelt es sich um ein Sach- bzw. Motivationsbuch, das das Ziel hat, den Leser unterhaltsam über die Vorteile einer veganen Ernährung ins Bild zu setzen, sowie ihn zu überzeugen, diese anzunehmen und umzusetzen.

Der Inhalt:

Aufhänger des Buches ist mit Sicherheit der Titel, der auch im Verlauf häufig in der Form aufgegriffen wird, dass die Autorinnen behaupten, nur eine vegane Ernährung könne einen zum Skinny Bitch-Lebensstil bringen. Was genau darunter zu verstehen ist und ob dies tatsächlich erstrebenswert ist, bleibt offen. Allerdings verweisen Rory Freedman und Kim Barnouin darauf, dass der Titel bewusst provokant gewählt wurde, um Neugier zu wecken und die Verkaufszahlen zu steigern und somit einer möglichst breiten Leserschaft eine gesündere Lebensweise nahe zu bringen.
Das Buch ist in verschiedene Kapitel unterteilt, die sich unter anderem mit den Vorteilen einer veganen Ernährungsweise, mit der Herstellung von tierischen Lebensmitteln sowie mit einem beispielhaften Ernährungsplan für 4 Wochen beschäftigen. Auch werden verschiedene (tierische) Inhaltsstoffe in Lebensmitteln erläutert und der Leser findet eine Übersicht über die wichtigsten Vitamine sowie eine Liste, wie er diese durch pflanzliche Nahrungsmittel ausreichend zu sich nehmen kann. Zusätzlich zum eigentlichen Text findet der Leser zudem eine Übersicht über vegane Onlineshops, Bücher und Internetseiten, mit denen er sich weitergehend mit dem Thema beschäftigen kann.

Schreibstil:

Natürlich kann ich mich bei diesem Punkt ausschließlich auf die deutsche Übersetzung des Buches beziehen, empfand den Schreibstil jedoch nicht als salopp frech, wie es der provokante Titel hätte vermuten lassen können. Stattdessen fühlte ich mich beim Lesen wie im Bootcamp, was durch den  aggressiven, polemischen Ton zu erklären ist, mit dem die Autorinnen dem Leser direkt ansprechen und ihm einzuhämmern versuchen, dass ausschließlich eine vegane Ernährung der Schlüssel zum Glück (Schlanksein, Wohlbefinden) sein kann. Versteht mich nicht falsch, ich selbst esse überwiegend vegan und fühle mich dabei gut, aber ich habe die Entscheidung für mich selbst getroffen und denke, dass jeder das Recht haben sollte, seinen Weg zu gehen. Etwas allergisch reagiere ich dagegen auf Verbote und Vorschriften, die die Mündigkeit des Einzelnen nicht anerkennen und ihm Entscheidungen aufzuerlegen versuchen.
Insgesamt ist das Buch verständlich geschrieben und gut in kleinen Etappen zu lesen.

Fazit:

Durch die Vielfalt der behandelten Themen bietet das Buch eine gute Übersicht zum Thema vegane Ernährung für alle, die sich beginnend dafür interessieren. Wer sich schon weitergehend mit dem Thema auseinandergesetzt hat, wird aus Skinny Bitch keine neuen Erkenntnisse ziehen können.
Aus meiner Sicht leisten die Autorinnen mit ihrem Werk vorwiegend Missionarsarbeit – das mag bei einigen LeserInnen erfolgreich sein, entspricht aber nicht meiner Einstellung, dass jeder für sich einen Weg finden und gehen muss. Auch störe ich mich daran, die Motivation für eine vegane Ernährung auf den Wunsch nach einem perfekten Körper zu gründen – zwar finden auch moralische Gründe Erwähnung in dem Buch, das Verhältnis ist für meinen Geschmack allerdings nicht richtig gewählt.
Für mich ist die Sprache, die die Autorinnen in diesem Buch gewählt haben zu militant, aber wer einen Arschtritt sucht, um etwas an seiner Ernährung zu ändern, der ist hier sicherlich gut aufgehoben.

Miss Xita

2013/01/16

Kürbis-Tomaten-Gemüse

Bislang neigte ich dazu, jeden Kürbis, der mir in die Hände fiel, zu einer schmackhaften Suppe zu verarbeiten. Auch die leckeren Kürbis-Gerichte aus der VFF-Challenge konnten dieser Zubereitungsart nicht das Zepter aus der Hand nehmen. Ich liebe Kürbissuppe in allen Variationen und die sind vielfältig – ob mit Kokosmilch, auf Kartoffel-Gemüsebrühe-Basis oder fruchtig mit Orangen oder Mango – ich esse alles gerne!
Bei einem der letzten Heimaturlaube habe ich noch eine andere Art der Kürbiszubereitung kennenlernen dürfen – auch diese wird der Suppe nicht den Rang ablaufen, aber zumindest schmeckt sie mir so gut, dass sie es ab und an auf meinen Esstisch schafft. Vielleicht hat der ein oder andere von euch ja noch Kürbisse eingelagert, aber auch wenn nicht solltet ihr nicht verzagen – die nächste Kürbissaison kommt mit Sicherheit!

Zutaten:

1 Hokkaido, gewaschen und in mittelgroße Würfel geschnitten
1 Zwiebel, weiß, in Ringe geschnitten
1 EL Olivenöl zum Anbraten
1 Pck. Tomaten in Stücken
3 EL Kokosraspeln (nach Belieben auch mehr)
Gewürze: Salz, schwarzer Pfeffer, Curry

Die Zubereitung ist denkbar einfach:
Die Kürbisstücke werden zusammen mit den Zwiebelringen in einen Topf mit Öl gegeben und 2 Minuten scharf angebraten. Anschließend mit den Tomaten und etwas Wasser aufgießen und bei geschlossenem Deckel köcheln lassen, bis der Kürbis gar ist. Anschließend nach Geschmack würzen und die Kokosflocken unterrühren. Und zu guter Letzt: servieren und es sich schmecken lassen!

Wer möchte, kann natürlich auch noch eine Beilage zum Gemüse machen – hier passt beispielsweise Reis sehr gut. Bon appetit.

Miss Xita

2012/11/21

Trommelwirbel


Woohoo – es ist vollbracht! 30 Tage ohne tierische Produkte, Weißmehl, Industriezucker, Alkohol und Kaffee. 30 Tage keine Süßigkeiten - ich und keine Süßigkeiten! Und gefehlt hat mir nichts! 
Vor Beginn habe ich noch damit gerechnet, dass ich zur Belohnung für das zu erwartende Durchhalten der Challenge erst mal mit einem Glas Sekt anstoßen, einen riesen Milchkaffee trinken und mir abends kiloweise Nudeln einverleiben würde. Aber weit gefehlt - keines dieser Lebensmittel hat mir ernsthaft gefehlt und so bleibt auch das Bedürfnis, alles "Verpasste" möglichst schnell nachzuholen, fern.

Gewonnen habe ich eine neue Erfahrung, ein besseres Körpergefühl, viele tolle Rezepte, Anregungen, um meinen Blog wieder in Schwung zu bringen, den Anstoß zu vielen interessanten Gesprächen, eine bessere Nutzung meiner Freizeit rund ums Thema Essen und eine bessere Passform meiner Klamotten.
Aber, wie geht es jetzt weiter? Ich habe tatsächlich schon darüber nachgedacht, bewusst zu „sündigen“, um Straftage zu erhalten und die Entscheidung noch etwas hinaus zögern zu können, denn ganz klar bin ich mir noch nicht. Vor Beginn der Challenge stand für mich fest, dass das Ziel nicht zwangsläufig darin liegen muss, auf immer und ewig vegan zu essen. Allerdings muss ich gestehen, dass ich auch niemals damit gerechnet hätte, dass mir die vegane Ernährung so leicht fallen würde und dass sie mir, meiner Grundstimmung und meinem Körper so zuträglich sein könnte. Schön finde ich, dass ich fortan wieder etwas flexibler bin, was meine Essensplanung angeht und auch Rezepte außerhalb des VFFit-Buches ausprobieren kann. Bin schon gespannt, welche Geschmackswelten noch so auf mich warten!

Challenge gemeistert - darauf ein dreifaches "Hoch"


Also, was werde ich beibehalten?

Ich kann mir gut vorstellen, dass mein Frühstück weiterhin challengetauglich sein wird, denn von den Rezepten bin ich wirklich begeistert! Das Repertoire noch um die eine oder andere Frühstücksvariation ergänzt und ich bin glückselig.
Auch den Vorsatz, mir ein Mittagessen für die Arbeit vorzubereiten, nehme ich mit, denn das ständige noch einen Snack auf die Hand besorgen, ging mir vor der Challenge gewaltig auf den Geist und den Hüftspeck…wenn möglich versuche ich das Abendessen einfach so zu kalkulieren, dass Reste bleiben, die ich in Beschlag nehmen kann und mir so das Vorkochen ersparen.
Grandios finde ich die Umstellung auf ein frühes Abendessen wie auch auf den Verzicht auf „leere“ Kohlenhydrate besonders am Abend. Ich kann seither viel besser schlafen und habe einen wesentlich ruhigeren Magen. Mit der Uhrzeit werde ich jedoch nach Bedarf etwas variieren, denn ganz ehrlich, immer vor 19 Uhr zu essen, ist teilweise wirklich in Stress ausgeartet! Außerdem hat es dazu geführt, dass ich immer alleine Essen musste, da etwaige Mitessen häufig erst später von der Arbeit kommen. Naja, mal sehen, wie sich das so einpendelt.

Bleibt die Frage, ob es auch vegan weitergehen soll…diese Frage muss ich ganz klar mit einem JEIN beantworten. Zwar möchte ich auch weiterhin vegan einkaufen, frisch kochen und genießen, aber ich denke, dass einige Einschränkungen zu machen sind. Vegetarisch lebe ich schon seit langer Zeit und das bleibt auf alle Fälle so. Was sonstige Produkte angeht, kann ich mir vorstellen Ausnahmen zu machen, beispielsweise wenn ich zum Essen eingeladen werde (ich möchte nicht immer einen „Extratofu“ bekommen und immer und überall hin die Tupperdose mitzuführen ist mir auch zuwider…). Zudem gibt es einige Produkte, bei denen ich meine eigene Sichtweise entwickelt habe, wie beispielsweise für Honig. Ich für mich habe entschieden, dass ich Honig dann essen kann, wenn er nachweisbar vom Bio-Imker stammt, der den Bienen nicht die kompletten Bestände raubt, sondern lediglich einen Teil des Honigs verkauft. Ob das so prinzipiell moralisch zu rechtfertigen ist, weiß ich nicht,  und gehe stark davon aus, dass viele Vollblut-Veganer kein Verständnis für meine Sichtweise aufbringen können. Schön, dass dennoch jeder selbst entscheiden kann, wie er mit dem ganzen Thema umgeht. Und um meine eigene Toleranz wissend erwarte ich, dass auch mein Weg toleriert wird.

Abschließend möchte ich jedem, der bereit ist, sich auf Neues einzulassen und Zeit zu investieren, ans Herz legen, sich der Challenge zu stellen. Es lohnt sich auf alle Fälle! Ich will nicht ausschließen, dass ich das Projekt im neuen Jahr erneut angehe und vielleicht prinzipiell einen VFFit-Monat pro Jahr zu machen. Einfach, weil es gut tut!
Die Posts zur Challenge werden jetzt naturgemäß enden, allerdings gehe ich davon aus, dass das Thema zeitweise Einzug in andere Kategorien des Blogs, beispielsweise in Form von Rezeptvariationen, finden wird.
Und seid gewiss, es ist nur eine Frage der Zeit, bis dieses Label wiederbelebt wird…

Miss Xita

2012/11/20

Nachtrag









Oh weia, ich hatte befürchtet, dass das Weiterbildungs-Wochenende stressig wird und nicht umsonst habe ich einen Großteil meiner Mahlzeiten bereits im Voraus vorbereitet…da zeigt sich mal wieder, dass Planung die halbe Miete ist – ich habe die letzten Tage trotz Zeitmangels, Stress (der mich immer besonders zum Essen verführt) und jeder Menge Versuchungen (Essen gehen mit den anderen Teilnehmern, mitgebrachte Leckereien, u.a. der von mir heiß geliebte Zupfkuchen!) nicht gesündigt und mich genau an meinen vorher erarbeiteten Plan gehalten. Ich muss gestehen, ich bin schon stolz auf mich. In Ermangelung der notwendigen Zeit und somit dem fast umfassenden Fernbleiben meiner Muße, habe ich nicht von jeder Mahlzeit ein Foto aufgenommen, aber einen Teil meiner Verpflegung habe ich auch bereits in früheren Posts zur Schau gestellt.

Neu ausprobiert habe ich mich an den Quinoa-Buletten, an deren Zubereitung ich mit einigem Respekt gegangen bin, da ich häufig gelesen habe, dass diese gerne einmal beim Backen auseinanderfallen. Aber, nein, bei mir hielten sie bombenfest. Ich habe dem Rezept zusätzlich noch etwas Tomatenmark zugefügt, was sicher zum guten Halt beigetragen hat. Hieraus resultiert auch die rötliche Farbe meiner Buletten. Lecker war es allemal! Und um den Aufwand des Backens nicht allzu oft zu haben, wurde einfach ein Teil der Buletten eingefroren und wartet auf seinen nächsten Auftritt. 

 
Quinoa-Buletten
Zucchini-Bandnudeln mit Paprika-Tomaten-
Sauce und Walnuss-Crumble

Auch neu für mich waren die Zucchini-Bandnudeln mit Paprika-Tomaten-Soße, die es zum Wochenabschluss gab. Yummy – das Rezept wandert auch zu meinen Favoriten und wird sicher recht häufig aufwarten dürfen.
Heute bin ich schon bei meinem Tag 29 der Challenge angekommen, das heißt, ich habe es morgen schon geschafft! Kaum zu glauben, aber wahr. Leider bin ich aktuell nicht ganz auf der Höhe und ein bisschen am Kränkeln, aber ich glaube fest daran, dass ich mit ein bisschen Ruhe und dem 
Festhalten am gesunden Essen ganz schnell wieder fit bin. Ich gebe mein Bestes mit dem Linsengemüse...

Gemüselinsen mit Limetten-Sonnenblumenkernen-Pesto

Mhm, jetzt bleibt mir zu überlegen, wie es nach der Challenge essenstechnisch für mich weiter geht…ich werde es euch wissen lassen. Aber nicht mehr heute.

Miss Xita  

2012/11/15

Präventives kochen

Meine Challenge neigt sich dem Ende zu (ich bin heute schon bei Tag 24) und hält zum Schluss noch eine ganz besondere Herausforderung für mich bereit: am Wochenende steht für mich wieder meine Weiterbildung ins Haus, die dafür sorgt, dass ich für 2 Tage praktisch keine Mahlzeit zu Hause zu mir nehmen kann. Dazu kommt das obligatorische Essen gehen mit den anderen Teilnehmern, da wir uns aufgrund der langen Anfahrtswege nur zu besagten Wochenenden treffen und die gemeinsame Zeit im wahrsten Sinne des Wortes auskosten wollen.
Nach langem hin und her überlegen, habe ich mir nun einen Essplan für das Wochenende zusammengestellt, der Mahlzeiten beinhaltet, die ich gut vorbereiten und problemlos unterwegs essen kann. Das bedeutet im Vorfeld natürlich umso mehr Arbeit und so habe ich schon die Quinoamasse vorbereitet, die ich gleich noch zu hoffentlich stabilen Buletten ausbacken werde. Auch das Sushi ist fest eingeplant und wartet noch auf die heutige Vorbereitung. Einiges zu tun also, um sicherzustellen, dass mich am Wochenende nicht der Hunger plagt und ich somit auf "blöde" Ideen komme ;o)

Insgesamt hat mich die Challenge dazu gebracht, viel vorausschauender zu planen und mir Essen sozusagen präventiv zuzubereiten. Das erspart den mehr oder weniger täglichen Gang zum Bäcker/ Supermarkt/ Imbiss in der Mittagspause und nebenbei fühle ich mich wesentlich besser, wenn ich mich nach ein paar Stunden Arbeit mit einer mit Sorgfalt zubereiteten, schmackhaften Speise belohnen und weiterhin motivieren kann.
Schön ist, dass ich im Laufe der Challenge immer geübter wurde, was kleine Arbeitserleichterungen in der Küche angeht, aber auch was das Portionieren und Vorbereiten von Mahlzeiten angeht. So habe ich zum Beispiel das Früchtebrot nach dem Backen komplett geschnitten und zu je 4 Scheiben eingefroren. So ist im Bedarfsfall ein leckeres Frühstück schnell greifbar. Mit den Challenger-Brötchen habe ich es ebenso gehandhabt und so immer eine Notfallmahlzeit im Tiefkühler.

Da ich großer Anhänger der Pastinakengerichte bin (Pastinakenrisotto, Maki-Sushi), aber das Reiben nicht zu meinen Leidenschaften zähle, habe ich irgendwann probiert, die Pastinaken einfach in meinem Mixer zu zerkleinern. Funktioniert wunderbar!
Heute gab es - ganz ohne Vorbereiten - frisch gemacht und mit Genuss verspeist:

Cranberry-Kokos-Ananas-Müsli

Pastinaken-Risotto mit Zuckerschoten

Ich muss mich jetzt an die präventive Arbeit machen...

Miss Xita

2012/11/14

Prioritätensetzung

Irgendwie gehört es zur Challenge dazu, jeden Tag einen Post zu veröffentlichen. Inzwischen ist hierfür am Abend eine feste Zeit eingeplant. Das macht mir auch Spaß, vorausgesetzt, es bleibt dabei nichts anderes Wichtiges auf der Strecke.
Und so beschränke ich mich heute auf wenige Worte und die Impression meines Abendessens, das aufgrund etwas zu langer Garzeiten schon etwas zermatscht aussah. Geschmeckt hat es aber fantastisch!

Kürbis-Paprika-Gemüse mit Kokos-Tofu-Sticks

Da die Zeit im Moment sehr durchgeplant ist und recht gleichbleibend in Bezug auf den Tagesablauf verläuft, gönne ich mir heute einen kleinen Ausbruch aus der Routine und verbringe den restlichen Abend mal nicht mit langen Texten, sondern mit "realen" Gesprächen ;o)

Nächstes Mal bin ich bestimmt auch virtuell wieder etwas wortreicher...

Miss Xita

2012/11/13

Farbenfroh

Das Auge isst mit.

Wie zutreffend diese Volksweisheit ist, zeigt sich mit jedem Mal, das ich in ein schönes Kochbuch oder eine Kochzeitschrift schaue und alleine beim Anblick des liebevoll angerichteten Essens einen unbändigen Appetit auf das abgebildete Gericht entwickle. Da die Auswahl der zu nutzenden  Kochbücher derzeit etwas eingeschränkt ist - naja, genau genommen kommt mir seit nun mehr 22 Tagen nur noch genau eines in die Finger... - lohnt es wohl, auch auf dieses einzugehen...

Ich bin wirklich begeistert von der Aufmachung und dem Layout in Vegan for fit. Wirklich jedes Gericht wirkt ansprechend und macht sofort Lust darauf, es selbst auszuprobieren. Ein großer Vorteil besteht aus meiner Sicht in der massenhaften Verwendung frischer Zutaten, denn alleine die vielfältigen Formen und Farben lassen jedes Essen sofort attraktiv aussehen. Sie strahlen Vitalität, Gesundheit und Abwechslungsreichtum aus. Und ich würde sogar noch weiter gehen. Für mich, als  absolute Farbenliebhaberin, tragen verschiedene Nuancen und Colorationen zur Lebensfreude bei!

Und heute habe ich in puncto Mahlzeiten einen beachtlichen Teil des Farbspektrums genutzt - vom Weiß und Magenta des Amaranth-Joghurt-Pop über verschiedene grün-Schattierungen, tomatenrot und hellbraun-grau der restlichen Lasagne von gestern bis hin zum braunrot eines Grüntee-Shakes und letztendlich zum hell-gesprenkelten grün der Erbsensuppe. Eine Komposition von Farben.
Einen kleinen Einblick in meine Farbenwelt bekommt ihr hier:

Grüntee-Granate

Erbsen-Mandelcreme-Suppe mit Walnuss-Minz-Pesto



Meinen Augen hat es auf alle Fälle geschmeckt. Und meinem Mund und Magen auch!

Miss Xita

2012/11/12

Die Gedanken sind frei

Es läuft wie am Schnürchen. Ich bin so drin im Planen, Einkaufen, Kochen, Essen, Arbeiten, Bloggen, Schlafen, Freunde treffen und Sporteln, dass die Zeit geradezu verfliegt. Das klingt natürlich auch erstmal nach einem stressigen Tagesablauf, der bis in die letzte Minute ausgeplant ist, aber eigentlich, wenn ich es mal ganz genau betrachte, verbringe ich jetzt einen Großteil meiner Freizeit sinnvoller als zuvor.
Ich denke, dass es nachvollziehbar ist, nach einem Arbeitstag müde und geschafft zu sein und damit ging bei mir oft der Wunsch nach Ruhe, Sofa und wahlweise einem Buch oder TV einher. Das ist ja auch erstmal gar nicht verwerflich. Wenn dies allerdings die Regel bildet, macht es mich auf Dauer unzufrieden. Ein viel ausgefüllteres Gefühl habe ich am Abend, wenn ich den Tag mit möglichst vielen schönen Momenten füllen konnte. Zu diesen gehört in erster Linie das Kochen, das schon seit geraumer Zeit ein Hobby von mir ist. Neu ist die Auseinandersetzung mit mir neuen Produkten und Zubereitungsweisen, die ich allesamt als Bereicherung ansehe. Auch das Bloggen, das im Moment fester Bestandteil meines Tages ist, macht mir riesig Spaß. Ich fühle mich gut, wenn ich zumindest einen Teil meiner Gedanken des Tages niederschreibe und sehe, dass dies auf Interesse stößt. Auch toll ist der Nebeneffekt, dass ich jeden Tag meine geliebte Kamera in Benutzung habe, denn ich möchte meine Versionen der Mahlzeiten gerne mit euch teilen. So auch heute:

Pilz-Mandel-Lasagne mit Tomatencreme

Aber das Beste am nicht permanenten, aber doch überwiegenden aktiv Sein ist, dass auch der Geist aktiver ist und die Kreativität ungewohnt sprudelt. Ich habe mehr Ideen, konkrete Vorstellungen und auch Interessen, denen ich nachgehe. Möglich ist das, weil mir Alltägliches viel leichter fällt als bisher. Oder dass ich es leichter nehmen kann.
Ich mache mir eigentlich sehr viele Gedanken und Sorgen, die wahrscheinlich zum Großteil gar nicht nötig sind. So stehe ich morgens auf und bekomme schon Kopfweh wenn ich nur daran denke, dass am besagten Tag beispielsweise 2 wichtige Gespräche auf dem Plan stehen und ich weiß, dass ich ein knappes Zeitbudget für alle meine Vorhaben habe. Tja, so war es zumindest bisher.
Aus mir unerfindlichen Gründen hat sich meine Grundstimmung komplett geändert. Ich denke natürlich auch immer noch im Voraus an unangenehme Termine oder Aufgaben, die ich nicht länger vor mir herschieben kann. Aber es macht mir nichts aus. Es schlägt mir in kleinster Weise auf mein Gemüt, denn ich weiß, dass ich dem gewachsen bin.
Vielleicht liegt das auch einfach daran, dass ich gar nicht mehr die Zeit habe, mich in sorgenvolle Gedanken zu vertiefen, denn das Planen, Einkaufen, Kochen, Essen, Arbeiten, Bloggen, Schlafen, Freunde treffen und Sporteln erledigt sich ja nicht von alleine...

Miss Xita


2012/11/11

Kurz gehalten

Ein Sonntag, der verging, ohne das ich viel geleistet habe. Immerhin habe ich es heute zum Sport geschafft und habe 2 neue Rezepte ausprobiert. Eins hui, das andere pfui.
Der restliche Tag verging mit der Planung einer Kurzurlaubs mit einigen Freunden. Übernächstes Wochenende geht es an die Ostsee - jippieh! Allerdings kann so eine Planung wirklich zeitaufwendig sein und ganz schön Nerven kosten, wie alles, an dem mehrere Leute mit verschiedenen Bedürfnissen beteiligt sind. Aber jetzt ist es geschafft und der Lohn wird ein toller Trip! Allerdings bin ich jetzt auch fertig und reif fürs Bett, weshalb ich mit einfach mal etwas kürzer halte als gewöhnlich...
Ein Bild darf allerdings nicht fehlen.

Spinat-Safran-Creme mit Orangen-Quinoa


Abschließend noch die Top 5 dieser Woche:

1. Zucchini-Lasagne Bolognese
2. Breakfast Crunch
3. Spinat-Safran-Creme mit Orangen-Quinoa
4. Fast-Life-Sandwich
5. Tomatochino mit Basilikum-Schaum

Mein persönlicher Flop der Woche:

Tofu-Rührei! In der Kombination im Challenger-Frühstück fand ich es noch ganz lecker, aber das Tofu-Rührei einfach so, mit Brötchen, nein. Nicht für mich.

Miss Xita

2012/11/10

Wochenendarbeit

Welch Hochgenuss, wenn einen am Morgen nicht das erbarmungslose Klingeln des Weckers aus dem Schlaf reißt, sondern der Körper selbst entscheiden darf, wann er fit für den Tag ist. So geschehen: heute.
Nach einer kleinen Aktivphase in den Morgenstunden, die ich mit Spülen und Aufräumen verbracht habe, war es Zeit für ein reichhaltiges und ausgiebiges Frühstück. Was eignet sich hier besser als der Breakfast-Crunch? Diesmal habe ich, wie auch auf dem Foto erkennbar, Himbeeren, Heidelbeeren und Apfel an die Frühstücksmischung geschnitten und aus Erfahrung meines letzten Versuchs, die Mandelmilch weniger gesüßt. Absolut grandios!

Breakfast-Crunch

Beim nächsten Mal sollte ich nur daran denken, die Portion etwas zu verringern, denn so hatte ich ganz schön damit zu kämpfen, meinen Teller zu leeren. Ich weiß, ich weiß, man kann auch etwas übrig lassen, aber mal ehrlich: ich mag nicht zu einem späteren Zeitpunkt des Tages den Rest eines völlig durchweichten Müslis essen. Das ist für meinen Geschmack nicht gerade lecker.
Und wegschmeißen kommt - vorallem bei einem solchen Genuss - für mich erst recht nicht in Frage.
Letztendlich war ich mehr als gut gesättigt, was auch bis zum Abendessen angehalten hat.

Am Nachmittag stand noch ein bisschen arbeiten auf dem Plan und damit meine ich nicht das obligatorische Einkaufen im Biosupermarkt. Nein, ich musste noch eine Trainingsstunde für meine Weiterbildung am kommenden Wochenende vorbereiten. Nicht gerade, was man sich für einen Samstag wünscht, aber was sein muss, muss sein.
Da ich die "Hausaufgaben" gemeinsam mit einer Freundin erledigen konnte und es dazu noch einen Matcha-Latte gab, verging die Zeit wie im Fluge! Jetzt bin ich bestens gewappnet für das nächste Wochenende und kann dieses mit einem guten Gewissen genießen.

Seit ich mich erinnern kann, zählten Eintöpfe und Suppen für mich schon immer zu den perfekten Begleitern für Herbsttage. So ist es nicht verwunderlich, dass mich heute Abend spontan der Wunsch nach der roten Linsensuppe überkam, die zusammen mit dem umwerfenden Topping wirklich toll ist! Wenn es nicht schon nach 19 Uhr wäre, würde ich glatt noch einen Teller essen. Allerdings nicht weil ich hungrig bin, sondern ausschließlich des Appetits wegen. Statt dessen gibt es noch Tee und ich mache mich mit Freude daran, meinen neuen Wochenplan zu entwerfen. Mal sehen, welche Leckereien in der neuen Woche auf mich zu kommen...

Miss Xita