2012/10/24

Kann das denn sein?!


Nach tagelanger Vorbereitung vergeht die Zeit der Challenge gefühlt sehr schnell, denn all die Sorgen, die ich mir vorher gemacht habe („werde ich wohl satt?“, „schmecken mir die Rezepte überhaupt?“, „ist mir die mehrmals tägliche Kocherei nicht doch zu aufwendig?“, …), sind auf einmal vom Winde verweht. Die Gerichte sind bisher allesamt ein Hochgenuss und ich habe eher das Gefühl zu viel als zu wenig zu essen, obwohl ich mich genau an die Mengenangabe halte.

Mein Tag scheint besser organisiert, da es keine Zeit zu vergammeln gibt. Bin ich zuhause, checke ich, ob alle Zutaten für die nächsten Gerichte da sind und mache mich voller Freude ans Kochen und Vorbereiten. Auch die Umstellung, zuhause zu frühstücken, tut mir gut. Ich schaffe es, eher aufzustehen und habe somit genug Zeit, mich zu stärken, bevor es zur Arbeit geht. 
Auch der frisch erworbene Matcha schmeckt mir gut und ich bilde mir ein, dass er mich wirklich beflügelt. 
Von Entzugserscheinungen (Zucker, Milchprodukte), die andere Challenger beschreiben, merke ich (noch) nichts! Stattdessen fühle ich mich wach und fit und erlebe den Tag ohne Tiefpunkte. Ob das schon eine Auswirkung der Ernährungsumstellung ist? Ebenso ist spür- und sichtbar, dass meine Haut weniger spannt und geglätteter aussieht. Aber kann das schon nach so kurzer Zeit sein?!
Am besten warte ich mal ab, was sich die nächsten Tage so tut...

Heute morgen gab es einen Apfel-Hirse-Brei, der so unfassbar sättigend war, dass ich nur die halbe Portion geschafft habe. Umso besser - der Rest kommt in den Kühlschrank und ich spare mir am Folgetag die Zubereitung eines neuen Frühstücks! 

Ein gelungener Start in den Tag: Apfel-Hirsebrei und ein Glas Matcha

Für die Arbeit hatte ich mir einen Quinoa-Salat vorbereitet, der wirklich unbeschreiblich gut war. Den werde ich definitiv häufiger schmausen, zumal er sehr gut zum Mitnehmen geeignet ist. Und zum krönenden Abschluss des Tages habe ich Kürbis-Paprika-Gemüse mit Kokos-Tofusticks zubereitet...war ich immer eher das Gegenteil eines Fand in Bezug auf Tofu, so muss ich zugeben, dass er nach dieser Machart ganz deliziös ist!

Um den Tag auszufüllen und endlich meine Neugier zu befriedigen, steht noch mein erster Zumba-Kurs auf dem Plan. Ich bin schon sehr gespannt, was mich erwartet, freue mich aber auf die Bewegung und bin gespannt, ob meine Ausdauer das mitmacht...
Beim nächsten Mal mehr dazu.

Miss Xita


2012/10/22

Neues Projekt

Wie sagt man so schön " je mehr im Leben passiert, desto weniger ist auf dem Blog los" ;o) Allerdings kann ich nicht bestreiten, dass ich teilweise auch einfach keine Lust bzw. keine Idee hatte, um meinem Blog einen würdigen Beitrag zu verpassen.
Das wird sich jetzt ändern, denn seit heute wandle ich unter den so genannten Challengern! Ich habe mir vor einiger Zeit das Buch "Vegan for fit" von Attila Hildmann gekauft und konnte nicht aufhören zu lesen, bis ich am Ende angekommen war! Attila ist es mit diesem Buch gelungen, einen Riesen Anreiz zu schaffen, sich der Challenge zu stellen und seinem Leben eine neue Facette zu geben.

Während der 30 Tage müssen folgende Richtlinien beachtet werden:

- keine Aufnahme von tierischen Produkten
- keine Weißmehlprodukte (also keine "leeren" Kohlenhydrate)
- keine Lebensmittel mit industriell gefertigtem Zucker
- absoluter Verzicht auf Alkohol
- nach Möglichkeit Verzicht auf Kaffee
- Gerichte der Stufe 2 (diese beinhalten Kohlenhydrate) nur bis 16 Uhr
- keine Nahrungsaufnahme mehr nach 19 Uhr
- möglichst viel Aktivität im Sinne von Bewegung und Sport
- viel trinken! vor allem grünen Tee und stilles Wasser!

Klingt erst mal hart, aber wenn man sich die tollen Rezeptbilder im Buch anschaut, sinkt die Problemwahrnehmung enorm!

Weshalb mache ich die Challenge?

Ich bin schon seit 8 Jahren Vegetarier und habe mich insbesondere im Laufe des letzten Jahres viel mit dem Thema Ernährung beschäftigt. Hier wurde mir immer bewusster, dass alle Gründe, die mich zur vegetarischen Ernährung gebracht haben, eigentlich eine vegane Ernährung verlangen. Ich habe häufig gelesen und gesehen, dass die vegane Lebensweise positive Auswirkungen auf das körperliche Wohlbefinden hat und körperliche Leiden lindert. So erhoffe ich mir, insgesamt ein besseres Körpergefühl zu bekommen und weniger krankheitsanfällig zu sein. Wenn ich dabei auch noch das ein oder andere Kilo verliere - umso besser!

Nun zum heutigen Tag...

Mein Tag begann mit einem Amaranth-Joghurt-Pop mit Kokosflocken und Himbeeren - ein Genuss! Beim nächsten Mal (und das wird laut meinem Speiseplan schon am Donnerstag sein) werde ich nur noch etwas sparsamer süßen...ich habe das Süßungspotential von Agavendicksaft wohl unterschätzt...
Zuhause vorbereitet konnte ich es mir am Mittag mit einem Feldsalat mit Avocado-Birnen-Dressing und karamellisierten Mandeln gut gehen lassen - Yummy! Und das in einer Größenordnung, dass ich es nicht geschafft habe, meinen Teller leer zu essen. Das passiert mir wirklich selten! Wer mir jetzt anhängen möchte, dass ich und die Reste auf meinem Teller Schuld am negativen Wetterumschwung sind, der sollte wissen, dass ich am Nachmittag noch alles ratzeputz leer gemacht habe.
Zum Tagesabschluss habe ich heute Abend Blumenkohl-Curry-Crunch zubereitet. Wow - das wird es definitiv häufiger geben! Und um euch an dem Genuss (zumindest visuell) teilhaben zu lassen, habe ich auch noch ein Foto.

Insgesamt ist es mir heute sehr gut ergangen, auch wenn ich zugeben muss, dass es sehr ungewohnt war, außerhalb der Mahlzeiten nichts zu snacken. Damit will ich nicht sagen, dass ich zu irgendeinem Zeitpunkt ein großes Hungergefühl verspürt habe, aber Süßkram geht ja eigentlich immer...erst recht bei der Arbeit! Interessanterweise bin ich im Verlauf des Tages nicht müde geworden oder habe mich schlapp gefühlt - ich habe nicht ein einziges Mal gegähnt! Wahnsinn. Ob das nun schon an der Umstellung liegt kann ich nicht sagen, aber wenn ich es mir ganz fest einbilde klappt es ja vielleicht auch weiterhin...

Ich hoffe, die nächsten Tage und Wochen hier wieder recht aktiv sein zu können, um euch auf dem Laufenden zu halten! Bis dahin alles Gute und auf einen weiteren erfolgreichen Challenge-Tag!

Miss Xita

2012/07/02

Sommer-Idealismus-Shake

Sie sind rar, aber es gibt sie, die idealen Sommertage. Es ist schon beim Aufstehen klar, wenn ein solcher Tag bevor steht, denn man hat ungehinderten Blick auf den blauen Himmel, die Vögel zwitschern, der Kaffee duftet und im besten Fall ist man an einem solchen Tag noch vogelfrei. So wie ich heute.
3-4 Punkte der To-do-Liste, die man schon eine Weile vor sich hergeschoben hat, sind plötzlich mit einem Schwung erledigt, man sprudelt vor Kreativität und fühlt sich einfach rundherum wohl. Herrlich - solche Tage sollte es viel häufiger geben!

Und was verkörpert ein solch grandioses Sommergefühl besser als ein leckeres Getränk - fruchtig, frisch, schnell gemacht und noch dazu kalorienarm?! Hach, ich sag ja, an manchen Tagen läuft es einfach! Natürlich präsentiere ich hier keine neue Erfindung, aber oftmals braucht es eben einer kleinen Anregung, um sich der guten "alten" Rezepte zu erinnern...

Meine Zutaten:

2 Wildpfirsiche
1 Hand voll Erdbeeren
400 ml pflanzliche Milch - ich benutze gerne Hafermilch

Die Zubereitung erfolgt im Turbogang: Früchte waschen (Pfirsiche schälen) und klein scheiden und dann zusammen mit der Milch pürieren. Schon fertig! Und so lecker sieht das Ganze dann aus:

Natürlich könnt ihr mit den Früchten ganz nach eurem Geschmack variieren und wer möchte kann auch Sojamilch, Reismilch - oder wie auch immer die Vorlieben ausfallen - verwenden.
Und ich versichere, dass es mindestens so gut schmeckt, wie es aussieht. Eben richtig nach Sommer!

Lasst den Tag doch bei einem leckeren Shake ausklingen!

Miss Xita

2012/06/26

Regenwetter

Es ist kaum zu glauben, dass sich der Juni schon wieder dem Ende neigt - besonders nicht, wenn man nach draußen guckt und Zeuge der stürmischen und regnerischen Tristesse wird. Das macht mir in Hinsicht auf mein Vorhaben, jeden meiner freien Tage auf der neu gewonnenen Terrasse zu verbringen und so bis zum Ende des Sommers eine Maximalpigmentierung meiner Haut zu erreichen, einen Strich durch die Rechnung. Leider.
Doch selbst bei Unwetter kann ich meiner Terrasse und dem Blick auf diese einiges abgewinnen, denn auch im Regen sieht es geradezu paradiesisch aus. Da perlen die Tropfen von den prallen Tomaten und die Blüten erfreuen sich der Runde Gratis-Getränke. Hier ein paar Eindrücke:



Trotz aller Regen-Romantik wünsche ich mir jetzt doch langsam verlässliche Sommertemperaturen und wenigstens ausreichend Sonne, um mein helles Häutchen etwas frischer aussehen zu lassen...
Und vielleicht, wenn ich heute meinen Teller leer esse und fest genug dran glaube...

Miss Xita




2012/06/13

Umgezogen


Eine Weile war es hier wieder sehr ruhig – diesmal allerdings nicht nur aus freien Stücken.
Wer schon mal umgezogen ist, der weiß, wie stressig sich die Wochen drum herum gestalten. Und wer dann noch einen verlässlichen Telefonanbieter hat, wie es bei mir der Fall ist, der stellt sich schon auf lange Zeiten ohne Internet ein. Leider ist der Ärger darüber, auch wenn man schon damit gerechnet hat, nicht kleiner. Aber gut, letztendlich ist der schwerste Teil geschafft – alles Mobiliar hat den Wohnraum gewechselt, die Kisten werden nach und nach ausgepackt und auch Telefon und Internet sollten alsbald wieder nutzbar sein. Klingt, als könnte es jetzt langsam wieder anfangen, richtig heimisch zu werden.
Die ersten Wochen in einer neuen Wohnung sind immer die aufregendsten. Aller will so sortiert werden, dass man es perspektivisch schnell wieder findet und der Vorsatz, keine Gerümpelschubladen oder –ecken einzurichten ist noch sehr präsent. In der ersten Zeit spielt auch die Konzeptentwicklung für die einzelnen Räume eine wichtige Rolle – es ist die Möglichkeit, endlich alles noch einmal neu zu gestalten. Für jemanden, der so gerne mit Farben experimentiert wie ich, ist das so freudvoll wie 5 Kilo mit einem Schlag zu verlieren!
Allerdings darf man nicht unterschätzen, dass das Einrichten der Wohnung auch einige Zeit in Anspruch nimmt und dass sich so reguläre Arbeitstage auch am Feierabend noch fortsetzen. Es ist natürlich auch anstrengend, aber ich bin sicher: es wird sich lohnen!
Und das Wichtigste ist: selbst jetzt, mit dem Chaos als Mitbewohner, fühle ich mich schon sehr wohl!

Um der Wohnung meinen Stempel aufzudrücken, möchte ich gerne einige Möbelstücke neu lackieren, Wandbilder entwerfen, Vorhänge und Kissenbezüge nähen, Lampen bauen undundund…viele Ideen und aktuell noch zu wenig Zeit. Aber mein Sommerurlaub steht an und endlich werde ich genug Möglichkeiten haben, das ein oder andere Projekt anzugehen. Ich freue mich! Und sicherlich werdet ihr an der Entstehung des ein oder anderen Stücks teilhaben können…

Macht euch einen schönen Tag und bis bald,

Miss Xita

2012/06/03

Rhabarberkompott


Heute präsentiere ich euch eine Mahlzeit (oder sollte ich es eher Snack nennen?!), die kostengünstig und kalorienarm ist, die ansässigen Landwirtschaftsbetriebe unterstützt, dadurch ohne lange Transportwege auskommt und einfach zu jeder Tages- und Nachtzeit herrlich geschmackvoll schmeckt. Dazu auch noch vielseitig kombinierbar – was will man mehr?!
Es braucht kaum Zutaten und viel Zeit zur Zubereitung müsst ihr auch nicht einplanen, es ist also schon fast übertrieben, von einem „Rezept“ zu sprechen…Gleich wisst ihr, was ich meine…

Ihr nehmt 750g Rhabarberstiele und wascht diese unter fließendem Wasser ab. Im Anschluss entscheidet jeder für sich, ob er den Rhabarber schälen möchte und tut dies oder lässt es bleiben. Dann werden die Stangen in ca. 1 cm breite Teile zerschnitten und in einen ausreichend großen Topf gefüllt. Hierüber rieselt ihr 2 EL Zucker und lasst den Rhabarber 15 Minuten mit dem Zucker durchziehen. Hierdurch sammelt sich Wasser, das euch beim Einkochen behilflich ist. Jetzt setzt ihr den Topf auf den Herd und lasst das Gemüse köcheln, bis es weich ist. Jetzt noch abkühlen lassen und dem Genuss steht nichts mehr im Wege.



Wer noch mehr Kalorien sparen möchte, der kann statt des Zuckers auch Stevia zum Einkochen nutzen. Dieses bekommt ihr im Reformhaus, mittlerweile aber auch in einigen Supermärkten.
Rhabarberkompott schmeckt herrlich wenn man es solo genießt, aber auch als Komposition mit (Soja-) Joghurt macht es einiges her. Weitere Kombinationsmöglichkeiten wären: Vanilleeis, Pudding, Milchreis, Grießbrei undsoweiterundsofort…lasst eurer Kreativität freien Lauf und genießt das Geschmackserlebnis!
Ein Bild vom fertigen Kompott erspare ich euch, denn so lecker Rhabarber schmeckt, so unappetitlich sieht er aus ;o)
Miss Xita


Ich ♥ Rhabarber

Rhabarber - ein Name mit Spaßpotential! Wer sich das nicht vorstellen kann, dem sei angeraten, sich einmal die Rhabarber-Barbara anzuhören (z. B. http://www.youtube.com/watch?v=YcMT395UvWI). Ich kann einfach immer wieder darüber lachen und bin hochgradig fasziniert, wie schnell manche Menschen klar, deutlich und fehlerfrei sprechen können. Respekt!
Aber auch unabhängig vom Namen, kann ich diesem Möchtegern-Obst, das eigentlich ein Gemüse ist, einiges abgewinnen. Ich mag die Optik und zwar sowohl in Form des wilden Gewächses, das sich in vielen Gärten wiederfindet, als auch reduziert auf die essbaren Stängel, die farblich zwischen rot und grün anzusiedeln sind. 


Rhabarber vor der Verarbeitung
Rhabarber klein geschnitten (z.B. für Kompott)












 







Aber am Wichtigsten ist natürlich der Geschmack und der trifft genau mein nach säuerlichen Geschmäckern schmachtendes Herz. Es gibt so viele tolle Arten, Rhabarber zu zubereiten, dass ich vermutlich einen eigenen Rhabarber-Blog führen könnte. ..das wäre aber vielleicht doch etwas zu viel des Guten (zumal ich auch so viele andere Lebensmittel liebe!) und deshalb beschränke ich mich darauf, dem Rhabarber, der derzeit regional bei uns Saison hat, durch einige Rhabarber-Rezepte, in denen das erfrischende Gewächs die Hauptrolle spielt, zu huldigen.
Sobald ein entsprechendes Rezept online geht, werde ich es in diesem Post verlinken, dann habt ihr alles auf einen Blick.

So, jetzt noch zum unabkömmlichen Teil des Posts, der Rhabarber-Schlaumeierei:

Obwohl es sich bei dem Rhabarber um ein Gemüse handelt, wird es gemeinhin wie Obst verarbeitet. Die häufigsten Formen hierbei sind Kompott, Kuchen, Konfitüre sowie Saft.
Die Zusammensetzung des Rhabarber zeichnet sich durch einen hohen Wasseranteil aus (ca. 94 %), was einen geringen Kalorienwert zur Folge hat (13 kcal/100 g). Die Stiele des Rhabarbers weisen einen recht hohen Anteil von Oxalsäure auf, die beim Menschen calziumzehrend wirkt. Je später wir uns in der Rhabarberzeit befinden, umso eher sollte man also überdenken, die Stiele vor der Verarbeitung zu schälen, um die übermäßige Aufnahme der Säure zu vermeiden.

Bleibt mir nur, euch im Laufe der Zeit noch ein paar Anregungen zur Verarbeitung von Rhabarber zu geben um euch an meiner Rhabarberliebe teilhaben zu lassen. Hier also noch die Rezepte mit viel ♥:

* Rhabarberkuchen mit Baiserhaube
* Rhabarber-Erdbeer-Konfitüre

Lasst es euch schmecken!!
Miss Xita