2012/11/14

Prioritätensetzung

Irgendwie gehört es zur Challenge dazu, jeden Tag einen Post zu veröffentlichen. Inzwischen ist hierfür am Abend eine feste Zeit eingeplant. Das macht mir auch Spaß, vorausgesetzt, es bleibt dabei nichts anderes Wichtiges auf der Strecke.
Und so beschränke ich mich heute auf wenige Worte und die Impression meines Abendessens, das aufgrund etwas zu langer Garzeiten schon etwas zermatscht aussah. Geschmeckt hat es aber fantastisch!

Kürbis-Paprika-Gemüse mit Kokos-Tofu-Sticks

Da die Zeit im Moment sehr durchgeplant ist und recht gleichbleibend in Bezug auf den Tagesablauf verläuft, gönne ich mir heute einen kleinen Ausbruch aus der Routine und verbringe den restlichen Abend mal nicht mit langen Texten, sondern mit "realen" Gesprächen ;o)

Nächstes Mal bin ich bestimmt auch virtuell wieder etwas wortreicher...

Miss Xita

2012/11/13

Farbenfroh

Das Auge isst mit.

Wie zutreffend diese Volksweisheit ist, zeigt sich mit jedem Mal, das ich in ein schönes Kochbuch oder eine Kochzeitschrift schaue und alleine beim Anblick des liebevoll angerichteten Essens einen unbändigen Appetit auf das abgebildete Gericht entwickle. Da die Auswahl der zu nutzenden  Kochbücher derzeit etwas eingeschränkt ist - naja, genau genommen kommt mir seit nun mehr 22 Tagen nur noch genau eines in die Finger... - lohnt es wohl, auch auf dieses einzugehen...

Ich bin wirklich begeistert von der Aufmachung und dem Layout in Vegan for fit. Wirklich jedes Gericht wirkt ansprechend und macht sofort Lust darauf, es selbst auszuprobieren. Ein großer Vorteil besteht aus meiner Sicht in der massenhaften Verwendung frischer Zutaten, denn alleine die vielfältigen Formen und Farben lassen jedes Essen sofort attraktiv aussehen. Sie strahlen Vitalität, Gesundheit und Abwechslungsreichtum aus. Und ich würde sogar noch weiter gehen. Für mich, als  absolute Farbenliebhaberin, tragen verschiedene Nuancen und Colorationen zur Lebensfreude bei!

Und heute habe ich in puncto Mahlzeiten einen beachtlichen Teil des Farbspektrums genutzt - vom Weiß und Magenta des Amaranth-Joghurt-Pop über verschiedene grün-Schattierungen, tomatenrot und hellbraun-grau der restlichen Lasagne von gestern bis hin zum braunrot eines Grüntee-Shakes und letztendlich zum hell-gesprenkelten grün der Erbsensuppe. Eine Komposition von Farben.
Einen kleinen Einblick in meine Farbenwelt bekommt ihr hier:

Grüntee-Granate

Erbsen-Mandelcreme-Suppe mit Walnuss-Minz-Pesto



Meinen Augen hat es auf alle Fälle geschmeckt. Und meinem Mund und Magen auch!

Miss Xita

2012/11/12

Die Gedanken sind frei

Es läuft wie am Schnürchen. Ich bin so drin im Planen, Einkaufen, Kochen, Essen, Arbeiten, Bloggen, Schlafen, Freunde treffen und Sporteln, dass die Zeit geradezu verfliegt. Das klingt natürlich auch erstmal nach einem stressigen Tagesablauf, der bis in die letzte Minute ausgeplant ist, aber eigentlich, wenn ich es mal ganz genau betrachte, verbringe ich jetzt einen Großteil meiner Freizeit sinnvoller als zuvor.
Ich denke, dass es nachvollziehbar ist, nach einem Arbeitstag müde und geschafft zu sein und damit ging bei mir oft der Wunsch nach Ruhe, Sofa und wahlweise einem Buch oder TV einher. Das ist ja auch erstmal gar nicht verwerflich. Wenn dies allerdings die Regel bildet, macht es mich auf Dauer unzufrieden. Ein viel ausgefüllteres Gefühl habe ich am Abend, wenn ich den Tag mit möglichst vielen schönen Momenten füllen konnte. Zu diesen gehört in erster Linie das Kochen, das schon seit geraumer Zeit ein Hobby von mir ist. Neu ist die Auseinandersetzung mit mir neuen Produkten und Zubereitungsweisen, die ich allesamt als Bereicherung ansehe. Auch das Bloggen, das im Moment fester Bestandteil meines Tages ist, macht mir riesig Spaß. Ich fühle mich gut, wenn ich zumindest einen Teil meiner Gedanken des Tages niederschreibe und sehe, dass dies auf Interesse stößt. Auch toll ist der Nebeneffekt, dass ich jeden Tag meine geliebte Kamera in Benutzung habe, denn ich möchte meine Versionen der Mahlzeiten gerne mit euch teilen. So auch heute:

Pilz-Mandel-Lasagne mit Tomatencreme

Aber das Beste am nicht permanenten, aber doch überwiegenden aktiv Sein ist, dass auch der Geist aktiver ist und die Kreativität ungewohnt sprudelt. Ich habe mehr Ideen, konkrete Vorstellungen und auch Interessen, denen ich nachgehe. Möglich ist das, weil mir Alltägliches viel leichter fällt als bisher. Oder dass ich es leichter nehmen kann.
Ich mache mir eigentlich sehr viele Gedanken und Sorgen, die wahrscheinlich zum Großteil gar nicht nötig sind. So stehe ich morgens auf und bekomme schon Kopfweh wenn ich nur daran denke, dass am besagten Tag beispielsweise 2 wichtige Gespräche auf dem Plan stehen und ich weiß, dass ich ein knappes Zeitbudget für alle meine Vorhaben habe. Tja, so war es zumindest bisher.
Aus mir unerfindlichen Gründen hat sich meine Grundstimmung komplett geändert. Ich denke natürlich auch immer noch im Voraus an unangenehme Termine oder Aufgaben, die ich nicht länger vor mir herschieben kann. Aber es macht mir nichts aus. Es schlägt mir in kleinster Weise auf mein Gemüt, denn ich weiß, dass ich dem gewachsen bin.
Vielleicht liegt das auch einfach daran, dass ich gar nicht mehr die Zeit habe, mich in sorgenvolle Gedanken zu vertiefen, denn das Planen, Einkaufen, Kochen, Essen, Arbeiten, Bloggen, Schlafen, Freunde treffen und Sporteln erledigt sich ja nicht von alleine...

Miss Xita


2012/11/11

Kurz gehalten

Ein Sonntag, der verging, ohne das ich viel geleistet habe. Immerhin habe ich es heute zum Sport geschafft und habe 2 neue Rezepte ausprobiert. Eins hui, das andere pfui.
Der restliche Tag verging mit der Planung einer Kurzurlaubs mit einigen Freunden. Übernächstes Wochenende geht es an die Ostsee - jippieh! Allerdings kann so eine Planung wirklich zeitaufwendig sein und ganz schön Nerven kosten, wie alles, an dem mehrere Leute mit verschiedenen Bedürfnissen beteiligt sind. Aber jetzt ist es geschafft und der Lohn wird ein toller Trip! Allerdings bin ich jetzt auch fertig und reif fürs Bett, weshalb ich mit einfach mal etwas kürzer halte als gewöhnlich...
Ein Bild darf allerdings nicht fehlen.

Spinat-Safran-Creme mit Orangen-Quinoa


Abschließend noch die Top 5 dieser Woche:

1. Zucchini-Lasagne Bolognese
2. Breakfast Crunch
3. Spinat-Safran-Creme mit Orangen-Quinoa
4. Fast-Life-Sandwich
5. Tomatochino mit Basilikum-Schaum

Mein persönlicher Flop der Woche:

Tofu-Rührei! In der Kombination im Challenger-Frühstück fand ich es noch ganz lecker, aber das Tofu-Rührei einfach so, mit Brötchen, nein. Nicht für mich.

Miss Xita

2012/11/10

Wochenendarbeit

Welch Hochgenuss, wenn einen am Morgen nicht das erbarmungslose Klingeln des Weckers aus dem Schlaf reißt, sondern der Körper selbst entscheiden darf, wann er fit für den Tag ist. So geschehen: heute.
Nach einer kleinen Aktivphase in den Morgenstunden, die ich mit Spülen und Aufräumen verbracht habe, war es Zeit für ein reichhaltiges und ausgiebiges Frühstück. Was eignet sich hier besser als der Breakfast-Crunch? Diesmal habe ich, wie auch auf dem Foto erkennbar, Himbeeren, Heidelbeeren und Apfel an die Frühstücksmischung geschnitten und aus Erfahrung meines letzten Versuchs, die Mandelmilch weniger gesüßt. Absolut grandios!

Breakfast-Crunch

Beim nächsten Mal sollte ich nur daran denken, die Portion etwas zu verringern, denn so hatte ich ganz schön damit zu kämpfen, meinen Teller zu leeren. Ich weiß, ich weiß, man kann auch etwas übrig lassen, aber mal ehrlich: ich mag nicht zu einem späteren Zeitpunkt des Tages den Rest eines völlig durchweichten Müslis essen. Das ist für meinen Geschmack nicht gerade lecker.
Und wegschmeißen kommt - vorallem bei einem solchen Genuss - für mich erst recht nicht in Frage.
Letztendlich war ich mehr als gut gesättigt, was auch bis zum Abendessen angehalten hat.

Am Nachmittag stand noch ein bisschen arbeiten auf dem Plan und damit meine ich nicht das obligatorische Einkaufen im Biosupermarkt. Nein, ich musste noch eine Trainingsstunde für meine Weiterbildung am kommenden Wochenende vorbereiten. Nicht gerade, was man sich für einen Samstag wünscht, aber was sein muss, muss sein.
Da ich die "Hausaufgaben" gemeinsam mit einer Freundin erledigen konnte und es dazu noch einen Matcha-Latte gab, verging die Zeit wie im Fluge! Jetzt bin ich bestens gewappnet für das nächste Wochenende und kann dieses mit einem guten Gewissen genießen.

Seit ich mich erinnern kann, zählten Eintöpfe und Suppen für mich schon immer zu den perfekten Begleitern für Herbsttage. So ist es nicht verwunderlich, dass mich heute Abend spontan der Wunsch nach der roten Linsensuppe überkam, die zusammen mit dem umwerfenden Topping wirklich toll ist! Wenn es nicht schon nach 19 Uhr wäre, würde ich glatt noch einen Teller essen. Allerdings nicht weil ich hungrig bin, sondern ausschließlich des Appetits wegen. Statt dessen gibt es noch Tee und ich mache mich mit Freude daran, meinen neuen Wochenplan zu entwerfen. Mal sehen, welche Leckereien in der neuen Woche auf mich zu kommen...

Miss Xita

2012/11/09

Herbstblues

Ich bin eigentlich ein großer Fan vom Herbst - die Möglichkeit wieder die vielen tollen Schals hervor zu kramen, Spaziergänge im bunten Blätterwald, Kerzenlicht, viel Tee zum Warmhalten von Innen...doch, ich kann durchaus die schönen Seiten dieser Jahreszeit anerkennen.
Aber es gibt eben auch Tage, an denen mir die Schönheit des Herbstes verborgen bleibt. Dann wird es den ganzen Tag nicht richtig hell, aber ab dem Nachmittag schon wieder richtig dunkel. Geradezu stockduster. Es nieselt vor sich hin, mein Auge kann einfach kein schönes, verfärbtes Blatt mehr entdecken.
An solchen Tagen würde ich am Liebsten im Bett bleiben. Challenge hin oder her. Man muss ja auch mal durchhängen dürfen! Einfach den Wecker ausschalten, sich noch einmal unter der warmen Decke rum drehen, eine Weile weiter schlafen, anschließend ein leckeres Frühstück (heute übrigens wieder das Fast-Life-Sandwich) mit einem Matcha ans Bett und eine ausgedehnte Lektüre eines spannenden oder interessanten Buches. Nach dem Aufstehen vielleicht ein Bad - mit ganz viel Schaum - und nettes Beisammensein mit lieben Freunden bei Kerzenschein, gutem Essen und unterhaltsamen Gesprächen.

Leider blieb mir dieser Tagesablauf heute verwehrt, denn die Arbeit nimmt keine Rücksicht auf mich und meinen Herbstblues. Jetzt ist der Tag fast rum und ich habe ihn besser als heute morgen erwartet bewältigt. Zwar nicht mit der besten Laune und sicherlich nicht mit der gewünschten Power der Challenge, aber mir tut es manchmal einfach gut, mir und meinem Körper bewusst eine Auszeit zu gönnen. Dann zelebriere ich die Mahlzeiten und deren Zubereitung umso mehr und kann auch mal in Ruhe lesen oder Musik hören, ohne mir Druck zu machen, weil ich eigentlich noch einkaufen und zum Sport wollte. Auftrieb habe ich heute Mittag durch einen Shake bekommen, der das Mittagessen ersetzt und durch seine vielfältigen Geschmackskomponenten sehr toll schmeckte. Hierfür habe ich viele Früchte (Banane, Orange, Heidelbeeren, Himbeeren) mit etwas Hafermilch gemixt - und somit sicherlich auch mein Immunsystem angefüttert :o)

Zum Abendessen gab es heute das Ofengemüse und ich habe es sehr genossen, beispielsweise Fenchel nach langer Abstinenz mal wieder auf meinem Teller begrüßen zu dürfen! Lecker.

Backofen-Gemüse mit Tofu-Cubes und Artischocken-Joghurt-Dip

Um den Tag Herbstblues-gerecht ausklingen zu lassen, habe ich viele Kerzen aufgestellt, die es automatisch gemütlicher machen. Eine Kanne Tee wartet noch auf mich und vielleicht ist das auch genau die richtige Stimmung, um sich in eine dicke Decke gewickelt noch einen Film anzuschauen.
Der Tagesform so zuzuspielen trägt sicherlich dazu bei, dass ich morgen wieder energiegeladen in einen neuen Tag starten kann. Und bei meiner ganzen Begeisterung für Entspannung am heutigen Tag, freue ich mich umso mehr, morgen wieder vieles in Angriff nehmen zu können!

Miss Xita





2012/11/08

Wiederholungstäterin

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich bin, was Kochen angeht, eine richtige Wiederholungstäterin. Wenn mir etwas schmeckt, dann erhält es oftmalig Einzug in meinen Kochtopf oder alternativ in die Pfanne. Wenn es sein muss auch dreimal die Woche.
Besonders in Bezug auf das Frühstück, aber tendenziell eben auch bei den anderen Mahlzeiten des Tages, bin ich wenig abwechslungsreich. Was ich mag, bereite ich zu und zwar so lange, bis es mir sprichwörtlich zum Hals heraus hängt. Das hat den Vorteil, dass ich nicht lange überlegen muss, welche Zutaten ich benötige und welche Handgriffe notwendig sind um die gewünschte Speise fertig auf den Teller zu bekommen. Hinsichtlich des Frühstücks schiebe ich diese Festgefahrenheit bei der Essensauswahl darauf, dass ich in den frühen Morgenstunden beim besten Willen (noch) nicht zu großen Denkleistungen in der Lage bin. Und am Abend bin ich ja so geschafft von der Arbeit, dass abwechslungsreiche Kost ja wohl auch ein bisschen viel verlangt ist...;o)

Umso erstaunlicher, wie sich mein Kochverhalten seit der Challenge gewandelt hat, denn angefixt von den wirklich tollen und appetitanregenden Fotos im Buch, kann es mir gar nicht schnell genug gehen, alle Rezepte selbst auszuprobieren. Ich habe große Freude daran, mir Woche für Woche einen neuen Essplan auszuarbeiten, der Spannung, Spiel (nämlich kreatives und für mich neuartiges Kochen) und was zum Essen für mich bereit hält. Positiv wirkt sich hier natürlich auch aus, dass ich insgesamt viel fitter bin, seit ich die Challenge mache und somit auch mehr Energie habe, um mich in die Küche zu stellen und das Zubereiten der Speisen zu genießen.

Doch heute war es soweit: der Blumenkohl-Curry-Crunch hat das zweite Mal Einzug in meinen Magen erhalten. Und das, obwohl ich noch nicht alle Rezepte durchprobiert habe.
Aber bei aller Abwechslung und Neugierde auf das, was geschmacklich noch kommen mag, sollte man seine kleinen Lieblinge doch immer in den Gedanken präsent haben und ihnen einen Sonderrang bei der Platzverteilung im Speiseplan sichern. Hiermit ehre ich das überaus schmackhafte Blumenkohl-Gericht und bekunde meine tiefste Zuneigung. Ich könnte es aus lauter Wertschätzung im wahrsten Sinne des Wortes "auffressen". Und das tue ich auch. Heute. Und bald bestimmt wieder.

Blumenkohl-Curry-Crunch

Genauso werde ich mit den Auberginenschiffchen verfahren, die wirklich einiges an Geschmack geboten haben, um auf die Favoritenplätze zu gelangen. Nicht zu vergessen die Lasagne Bolognese, der wahrlich eine besondere Berücksichtigung geschuldet ist. Und bald muss ich auch wieder die rote Linsensuppe machen. Und natürlich das Sushi. Und...
Hach, es ist wirklich schwierig, sich festlegen zu müssen, welches das Lieblingsrezept aus dem VFF-Buch ist. Aber glücklicherweise muss ich das ja auch nicht tun und kann einfach alle Gerichte wieder kochen. Und noch einmal. Und überhaupt so oft, wie ich möchte. Juhu!

Miss Xita